Marcel WinatschekPhilosophische Texte über Gestaltung, Informatik und digitale Populärkultur
Miri Matsufuji: Japanische Jugend
© Miri Matsufuji

Miri MatsufujiJapanische Jugend

Manchmal frage ich mich, wie mein Leben wohl verlaufen wäre, wenn ich nicht in Deutschland, sondern in Japan aufgewachsen wäre. Nach Jahrzehnten des einseitigen Konsums diverser Anime, Manga und Videospielen ist dies eine nicht allzu abwegige Frage. Würde ich Japan immer noch so zelebrieren, wenn ich eben nicht hier, sondern am anderen Ende der Welt geboren wäre? Würde ich dann statt japanischer Popkultur womöglich sogar die deutsche feiern? Mir heimlich Helene Fischer anhören, weil ihre Musik so toll ist?

Miri Matsufuji ist eine aufstrebende Fotografin aus Tokio, die ich sogar selbst einmal getroffen habe. Zufällig. Im dritten Stock des Tower Records in Shibuya. Sie war dort mit einem amerikanischen Freund unterwegs, um ihr neuestes, selbst zusammen gebasteltes Bildheftchen an einem extra für japanische Fotografen eingerichteten Stand auszulegen. Coole japanische Mädchen lassen sich nämlich gern mit westlich aussehenden Menschen in der Öffentlichkeit blicken.

Miri lebt die Realität, die ich mir immer vorgestellt habe. Ob sie nun so toll ist, wie in meiner Fantasie, ist mehr als fraglich. Aber auf ihren Fotos sieht die japanische Jugend zumindest nach Spaß aus. Egal ob in Tokio, Kyoto oder Osaka - wo Miri auch hinkommt, sie weiß, die Umwelt und die Leute darin kunterbunt und realistisch in Szene zu setzen. Ihre Arbeiten scheinen die Wirklichkeit abzubilden, ohne ihre Ernsthaftigkeit beizubehalten. Und genau das mag ich an ihren Bildern.

Miri Matsufuji: Japanische Jugend© Miri Matsufuji

Miri Matsufuji: Japanische Jugend© Miri Matsufuji

Miri Matsufuji: Japanische Jugend© Miri Matsufuji

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Miri Matsufuji: Japanische Jugend© Miri Matsufuji

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Miri Matsufuji: Japanische Jugend© Miri Matsufuji

Miri Matsufuji: Japanische Jugend© Miri Matsufuji

Miri Matsufuji: Japanische Jugend© Miri Matsufuji

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