Marcel WinatschekPhilosophische Texte über Gestaltung, Informatik und digitale Populärkultur
BiSH: Melodien für Rebellen

BiSHMelodien für Rebellen

Girlbands gehören zu Japan wie Sushi, Sake und Unterwäschefetisch. Die Idol-Groups genannten Kapellen wie AKB48, Nogizaka46 oder Passpo tauchen immer und überall auf. Im Fernsehen, im Radio, auf Plakatwänden. Man kann ihren perfekten Lächeln in Metropolen wie Tokio, Kyoto oder Osaka kaum entgehen, in kleineren Städten gibt es oft lokale, nicht ganz so durchgestylte Kopien der großen Vorbilder.

Etwas härter als die bekannten Gruppierungen lässt es die Band BiSH angehen. Irgendwo zwischen Scandal, Stereopony und Morning Musume angesiedelt, versuchen Aina The End, Cent Chihiro Chittiii, Momoko Gumi Company, Lingling, Hashiyasume Atsuko und Ayuni D die fernöstliche Musikwelt mit einer audiovisuellen Alternative zu beglücken. Sie sind nicht anti, nicht dagegen, dem Klischee nicht abgeneigt, ganz im Gegenteil.

Die Mitglieder von BiSH, was die Abkürzung für Brand-new idol SHiT ist, machen sich das süße Idoltum zu eigen und wirken deswegen manchmal nicht wie sie selbst. Ob das nun gut oder schlecht ist, hat ihr Heimatland längst entschieden. Dort zählen sie zu den heißesten Newcomern der letzten Jahre. Songs wie PAiNT it BLACK, SMACK baby SMACK und GiANT KiLLERS werden im Netz und auf der Straße gefeiert. Zurecht.

BiSH: Melodien für Rebellen

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