Marcel WinatschekPhilosophische Texte über Gestaltung, Informatik und digitale Populärkultur
Jonny Negron: Femininität als Fetisch
© Jonny Negron

Jonny NegronFemininität als Fetisch

Habt ihr euch schon mal gefragt, was wohl passiert wäre, wenn ihr die nutzlosen Bilder von zerstörerischen Raumschiffen, hilfreichen Heldinnen und überproportionierten Penissen, die ihr während des Matheunterrichts gelangweilt in eure Schulblöcke gezeichnet und irgendwann endgültig weggeworfen habt, weitergeführt und in euren Beruf verwandelt hättet?

Dann wärt ihr nämlich jetzt wohl Jonny Negron, der Typ, der mit dem Zeichnen von entblößten Mädchen mit vermeintlichen Hormonproblemen sein Geld verdient. Pralle Gören mit sichtbarem Tanga und knappem Top, sich durch den Dschungel lächelnde Amazonen, glückliche Assistentinnen, die sich einmal mehr ihrem Chef zur Verfügung stellen. Ja, das sind die Fantasien von Jonny.

Seine bunten Fetischzeichnungen werden von starken Frauen und sich ergebenden Männern dominiert. Wer in dieser Welt überleben will, der muss sich darauf gefasst machen, die feminine Macht zu spüren und seine Kontrolle an der Eingangstür abzugeben. Womöglich ist Jonnys Welt aber auch unsere Welt. Wer weiß. Seine Illustrationen könnt ihr hier käuflich erwerben.

Jonny Negron: Femininität als Fetisch© Jonny Negron

Jonny Negron: Femininität als Fetisch© Jonny Negron

Jonny Negron: Femininität als Fetisch© Jonny Negron

Jonny Negron: Femininität als Fetisch© Jonny Negron

Jonny Negron: Femininität als Fetisch© Jonny Negron

Jonny Negron: Femininität als Fetisch© Jonny Negron

Jonny Negron: Femininität als Fetisch© Jonny Negron

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