Marcel Winatschek

Last Words

You remember the exact phrasing when someone ends it. The way they stand or sit. The light in the room. Sometimes there’s a letter, sometimes it’s a phone call, sometimes they’re crying and sometimes they’re already moving on. This was early 2000s—you couldn’t just disappear, couldn’t ghost into silence. You had to actually tell someone it was over, which meant the words stuck with you for years.

I was maybe sixteen the first time, and I’ve got a whole collection of these final sentences from the girls I dated through my twenties. Jasmin in 2001 wanted her stuffed animal back. Susanne in 2002 blamed her friends. Sabrina called me from Lukas’s house—his mother could hear them. Regina had kicked off a whole new lifestyle and wasn’t coming back. Stefanie had joined what she swore wasn’t a cult.

Here’s what they actually said.

Ich weiß wir haben es uns beide nicht gerade leicht gemacht, aber dass es so mit uns enden wurde hätte ich niemals gedacht. Hier bekommst du das Kondom wieder, das ich bei dir mitgehen lassen habe, du wirst es bestimmt noch fur deine Kathi brauchen. Wenn du mich nicht mehr haben willst, ist das einzige, was ich von meinen Sachen wieder haben will, mein kleiner Bär, den ich von meiner Mutter bekommen habe. Alles andere kannst du behalten, ich werde dich nie vergessen. Ach ja, ich kriege noch sieben Mark von dir. — Jasmin, 2001

Hey jo, alles klar? Wie geht’s Marc und Sarah? Ich muss dir jetzt was sagen. Meine Freunde meinen du bist nicht gut fur mich, deshalb muss ich heute leider mit dir Schluss machen. Aber ich glaube sie haben wirklich Recht, schließlich kommen wir aus unterschiedlichen Welten und ich habe ja auch geheult, als wir zum ersten Mal miteinander geschlafen haben. Ich wunsche dir echt ein ganz tolles Leben und ich gehe jetzt erst einmal mit Magnus und Kevin ein paar Kaninchen im Wald opfern. Man sieht sich. — Susanne, 2002

Marcel du kleiner Biber, ich wollte dir erzählen, dass ich es endlich geschafft habe mit Lukas zu schlafen. War schon geil, hätte ich aber nie gemacht, wenn ich nicht so besoffen gewesen wäre. Seine Mutter kam auch rein und fragte ob alles okay ist, weil sie bescheuerte Geräusche von oben gehort hat. Ich liebe dich und ich bin auch davon uberzeugt, dass du das Beste bist, was mir je passieren konnte, aber wahre Liebe trennt eben nicht einmal der Tod. Und zwei Kilometer schon gar nicht, mach’s gut. — Sabrina, 2002

Mir ging’s echt nicht darum, dass Murat ein Auto hat und schon arbeitet, aber voll viele Sachen sind einfach so viel besser mit ihm als mit uns. Seine Freunde sind total cool und bauen voll viel Scheiße. Drogen und so. Mit ihm habe ich jetzt auch gekifft, das war total geil. Auch wenn mir sein Bruder dabei zwischen die Beine gelangt hat, aber Murat hat mir versprochen, wenn er sich erst einmal von seiner Frau und seinen zwei bloden Kindern getrennt hat, nimmt er mich mal mit nach London. — Regina, 2003

So mein Freund, ich hab jetzt endgultig die Schnauze voll von dir. Ich hab dir tausend Mal gesagt, dass das keine Sekte ist, sondern unser Leiter und wir nur eine andere Einstellung zum Leben und dem was danach kommt haben. Und wenn du da ständig deine bloden Witze druber machen musst, bleibt mir nichts anderes ubrig als mit dir Schluss zu machen. Ohne Scheiß jetzt. Hier sind die zwei Oben-ohne-Fotos, die ich dir gestern versprochen habe, und wenn du dich noch mal bei mir meldest gibt’s Ärger. — Stefanie, 2004

What’s wild is that each one sticks with you differently. Some you can laugh about now—a girl breaking up with you while telling you she just slept with someone else, another one sacrificing rabbits in the woods with her new friends, another one convinced she loves you while already leaving. Some of it was cruel, some of it was honest, most of it was both at once. You’re too young to understand that ending something doesn’t make you a bad person. You just end it however you can.